Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Startschuss zum 2. Bauabschnitt der Weißeritztalbahn

(31.01.2012) 

Das sächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium wird einen Bau- und Finanzierungsvertrag zum Wiederaufbau des 2. Bauabschnitts der Weißeritztalbahn von Dippoldiswalde bis Kipsdorf mit dem Pächter und Betreiber der Bahn, der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), abschließen. Einen entsprechenden Kabinettsbeschluss hat die sächsische Staatsregierung heute getroffen. Für das Projekt stehen insgesamt rund 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Weißeritztalbahn, Deutschlands dienstälteste Schmalspurbahn, war durch das Jahrhunderthochwasser 2002 derart zerstört worden, dass ein regulärer Zugbetrieb nicht mehr möglich war. Auf dem 1. Bauabschnitt zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde wurde im Dezember 2008 der Zugbetrieb wieder aufgenommen.


Dazu erklärt Andrea Dombois, Vizepräsidentin des Landtages und CDU-Wahlkreisabgeordnete:

"Nach einem langen Weg mit scheinbar unüberwindbaren Hürden ist der Vertrag wie ein Geschenk für alle, die die Hoffnung für einen Wiederaufbau bis zum Zielbahnhof Kipsdorf nie aufgegeben haben. Die Weißeritztalbahn ist ein Herzstück der Region und Magnet für viele Bahnliebhaber. Mit ihrem Einsatz wird sich auch die Infrastruktur weiter entwickeln."


Zudem erklärt Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Nach langer Hängepartie wird nun mit dem 2. Bauabschnitt der Weißeritztalbahn begonnen. Der Bau- und Finanzierungsvertrag ist ein wichtiger Meilenstein für den Wiederaufbau und die Inbetriebnahme der Bahnstrecke bis Kipsdorf. Gerade für den Tourismus hat die Bahn eine herausragende Bedeutung. Sie ist ein wichtiger Ausflugs- und Tourismusmagnet mit einer Ausstrahlung weit über das Weißeritztal und den Landkreis hinaus.

Wir freuen uns darüber, dass die von den Koalitionsfraktionen aktiv geführten Gespräche mit allen Beteiligten dazu beigetragen haben, dass Signal für den Wiederaufbau bis Kipsdorf auf Grün zu stellen. Jetzt müssen sich alle Beteiligten Gedanken machen, wie attraktive touristische Angebote auf der Schiene und entlang der Strecke geschaffen werden können."