Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
Herbst Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Auf Trümmern der Qimonda-Pleite wächst neues Werk mit neuen Arbeitsplätzen

(28.07.2011) 

Der Chiphersteller Infineon investiert in Dresden in den bis zum Jahr 2014 etwa 250 Millionen Euro in ein neues Werk. Damit entsteht in Sachsen das weltweit erste Werk für die Massenproduktion von 300-Millimeter-Wafern für Hochleistungselektronik. Das Unternehmen rechnet mit mehreren hundert neuen Arbeitsplätzen am Standort in Dresden.

Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Sachsen hat sich dank einer klugen Wirtschaftspolitik im internationalen Wettbewerb erfolgreich gegen andere Hochtechnologiestandorte wie Malaysia durchgesetzt, darauf können wir stolz sein. Die Millioneninvestition schafft neue hochqualifizierte Arbeitsplätze in Dresden, stärkt den Standort Sachsen und zeigt, dass wir mit gut ausgebildeten Arbeitnehmern und einer aktiven Wirtschaftförderung weltweit wettbewerbsfähig sind.

Der Bau des neuen Werks macht deutlich, dass Dresden trotz der Pleite von Qimonda in der 1. Liga der globalen Hochtechnologiestandorte spielt. Hätten wir damals Qimonda mit Steuergeldern geholfen, wäre das Aus für das nicht-wettbewerbsfähige Werk vermutlich nur verschoben worden. Auf den Trümmern der Qimonda-Pleite wächst jetzt ein modernes Werk und mit ihm gedeihen neue Arbeitsplätze, neues Wissen und neue Chancen für Silicon Saxony.

Eine kluge liberale Wirtschaftspolitik rettet keine schwerfälligen Pleite-Kandidaten, sondern kümmert sich um innovative Unternehmen, die dauerhaft am Markt bestehen können und langfristig für sichere Arbeitsplätze in Sachsen sorgen. Dem engagierten und beharrlichen Einsatz der sächsischen Staatsregierung, insbesondere von Wirtschaftsminister Sven Morlok, ist es maßgeblich mit zu verdanken, dass sich Infineon durch die attraktiven Investitionsbedingungen am Ende für Dresden entschieden hat.

Das neue Werk produziert künftig eine moderne Chip-Generation mit einer neuen Fertigungstechnologie. Damit bekommt der High-Tech- und Halbleiterstandort in Dresden jetzt neben der Produktion bei Globalfoundries ein weiteres Standbein und ist damit jetzt besser gegen die starken Schwankungen in der Chipindustrie gerüstet."