Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Jobtickets für Ministeriumsmitarbeiter sind Vorbild für andere Arbeitgeber

(06.12.2011) 

Das Kabinett hat heute beschlossen, so genannte Jobtickets in allen Staatsministerien zu ermöglichen. Demnach sollen bereits im kommenden Jahr die Ministerien ihren Mitarbeitern das Jobticket im Bereich des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) anbieten und dafür einen Arbeitgeberzuschuss zahlen können. Das Wirtschafts- und Verkehrsministerium erklärt sich bereit, für 2012 eine Anschubfinanzierung zu leisten und den Arbeitgeberanteil für die Mitarbeiter aller Ressorts zu tragen. Ab dem nächsten Doppelhaushalt 2013/2014 sollen die Ministerien das Jobticket dann selbst finanzieren. Dazu erklärt Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Wir begrüßen die Entscheidung, Jobtickets nun in allen Ministerien anzubieten. Das Wirtschafts- und Verkehrministerium hat es damit geschafft, sein erfolgreiches Modellprojekt auf alle Ministerien auszuweiten - unter einstiger SPD-Führung war das damals nicht gelungen.

Die Staatsregierung ist damit Vorbild für andere große Arbeitgeber in Dresden. Die Jobtickets sind für Mitarbeiter, Arbeitgeber und nicht zuletzt die Umwelt ein Gewinn. Der Arbeitsweg wird stressfreier, preiswerter und umweltschonender. Denn Jobtickets bieten einen wirksamen Anreiz, den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen - und Anreize sind allemal besser als ideologische Zwangsmaßnahmen.

Wir versprechen uns von einem verstärkten Angebot von Jobtickets, dass der Verkehr in Dresden zu den Stoßzeiten entlastet werden kann. Solche Maßnahmen sind es, die drastischen Entscheidungen wie etwa Umweltzonen vorzuziehen sind, um das Ziel der Luftreinhaltung zu erreichen, ohne der Mobilität und dem Wirtschaftsverkehr in der Landeshauptstadt zu schaden."