Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Verbot von Heizpilzen wäre überzogene Öko-Zwangsmaßname zu Lasten der Gastronomen und Kunden

(02.04.2012) 

Sachsens FDP-Landtagsfraktion lehnt ein Verbot von Heizpilzen in sächsischen Städten ab. Zu Forderungen der Leipziger Linken, wonach den Gastronomen in der Messestadt die Aufstellung solcher Heizstrahler künftig durch Verordnungen untersagt werden soll, erklärt Torsten Herbst, Parlamentarischer Geschäftsführer und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Wieder einmal droht in der Leipziger Umweltpolitik eine völlig überzogene Öko-Zwangsmaßnahme. Ein Verbot von Heizpilzen ist wie die Umweltzone ein wirkungsloses Symbol - wieder zur Freude linksgrüner Klimahysteriker und diesmal zu Lasten der Gastronomen und Kunden in der Messestadt.

Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes sollen Gewerbetreibende und ihre Kunden mit Vorschriften und Verboten drangsaliert werden. Das halten wir für falsch. Hinzu kommt, dass die dann nötigen Kontrollen sämtlicher Lokalitäten einen immensen und richtig teuren Verwaltungsaufwand bedeuten. Deshalb raten sogar die Experten des Bundesumweltamtes von einem Verbot von Heizstrahlern ab, weil es viel zu viel Bürokratie bedeuten würde. Es ist schon bemerkenswert, dass sich ausgerechnet die chronisch klamme Stadt Leipzig eine solche Kontrollbürokratie leisten will.

Heizstrahler sind für viele Gastronomen die Chance, gerade bei großem Andrang, beispielsweise zur Messe in Leipzig, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und damit für mehr Umsatz zu sorgen. Außerdem schaffen sie zusätzliche Plätze für Raucher - ohne gegen Nichtrauscherschutzgesetze zu verstoßen.

Die linksgrünen Umweltpolitiker in Leipzig bevormunden Inhaber und Gäste und legen den Gastronomen bewusst Steine in den Weg. Diese Politik ist kein Vorbild für andere Städte in Sachsen. Wir sollten unseren Restaurants, Bars und Kneipen dabei helfen, attraktive Angebote für einheimische Kunden und Touristen zu schaffen. Davon profitieren letztlich alle Bürger einer Stadt. Und wer einen Heizpilz persönlich für verwerflich und politisch inkorrekt hält, der kann sich ja als Kunde einen Platz im Restaurant suchen. Die typisch linksgrüne Verbots- und Bevormundungspolitik ist der falsche Weg."