Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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SPD-Nein zu Liberalisierung des Fernbusmarktes würde Sachsen schaden

(04.08.2011) 

Zu Ankündigungen aus der SPD-Bundestagsfraktion, die von der Bundesregierung beschlossene Liberalisierung des Fernbusmarktes im Bundesrat stoppen zu wollen, erklärt Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Die SPD darf ihre Lust an Totalopposition nicht auch bei diesem Thema ausleben. Mehr Wettbewerb im Fernverkehr wird auch in Sachsen zu preiswerteren Fernverbindungen und mehr direkt erreichbaren Reisezielen führen - obendrein, ohne dass der Staat zusätzliches Geld des Steuerzahlers in die Hand nehmen muss.

Dass die Bahn Randlagen im Fernverkehr nicht mehr bedient, was die SPD-Bundestagsfraktion befürchtet, ist in Teilen Sachsen bereits längst keine Befürchtung mehr. Selbst größere Städte wie Görlitz oder eine Großstadt wie Chemnitz sind nicht mehr hinreichend an das Fernverkehrsnetz angeschlossen. Die geplante Liberalisierung des Fernbusmarktes ist daher für Sachsen eine Chance und kein Risiko. Gerade ältere Menschen wollen ihre Reiseziele ohne mehrfaches Umsteigen erreichen. Offenbar traut die SPD den Bürgern nicht zu, dass sich in eigener Verantwortung für das passende Verkehrsmittel entscheiden.

Es wäre hilfreich gewesen, wenn der 'Verkehrsexperte' der SPD-Bundestagsfraktion aus Bremerhaven etwas über seinen regionalen Tellerrand geschaut hätte, bevor er Wettbewerb zum Schaden von Regionen verhindern will, die sich auf Alternativen zur Bahn im Fernverkehr freuen."