Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
Herbst Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Mehr Bildungsqualität durch mehr Freiheit

bildungDie Bildung ist der wesentliche Schlüssel zum persönlichem Glück und unserem zukünftigen Wohlstand. Sachsen steht heute besser da als andere Bundesländer. Dennoch verlässt jeder elfte Schüler in unserem Bundesland die Schule ohne Abschluss. Mehr als 600.000 Unterrichtsstunden fallen im Jahr aus. Schulwege werden durch die unsägliche Schulschließungspolitik von CDU und SPD immer länger. Unsere Schulen leiden unter einer bürokratischen Gängelung. Und der Staat pumpt viel Geld in das Reparieren von Defiziten nach der Schule anstatt frühzeitig zu investieren.

Gute Bildung kostet natürlich Geld. Doch wer früher investiert, spart später. Deshalb wollen wir mehr Ressourcen für die frühkindliche Bildung im Kindergarten und eine Aufwertung der Grundschulen. Es ist nicht verständlich, warum beispielsweise ein Grundschullehrer viel weniger als sein Kollege an Mittelschule oder Gymnasium verdient. Gerade in den ersten Schuljahren werden die Weichen für das spätere Leben gestellt. Hier kommt dem Lehrer eine besondere Verantwortung zu. Wir wollen mehr Autonomie für Schulen. Sie sollen mit einem eigenen Budget selbst entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben. Sie sollen sich ihre Lehrer aussuchen können anstatt dass eine Behörde sie zuteilt. Und wir wollen gleiche Chancen für alle schaffen. Die frühzeitige Selektion nach Mittelschule und Gymnasium gehört abgeschafft. Längeres gemeinsames Lernen bis mindestens Klasse 6 und individuelle Förderung gehören zusammen. Leistung muss sich auch in der Schule wieder lohnen.

Wir brauchen wohnortnahe Schulen. Schüler sollen schließlich Mathe und Deutsch lernen, nicht Busfahren. Nur wenn Schulen vor Ort verankert sind, werden sie sich auch optimal entwickeln. Wir glauben nicht, dass Schüler bessere Leistungen bringen, wenn sie bereits sechs Uhr bei Wind und Wetter an der Schulbushaltestelle stehen.

Sachsen braucht auch Hochschulen auf europäischem Spitzenniveau. Dazu will die FDP den Einfluss der Studenten auf die sächsischen Hochschulen und ihre Bildungsqualität erhöhen. Mit der Einführung von Studienbeiträgen stehen die Hochschulen im Wettbewerb. Wer mehr Qualität und Service bietet, wird attraktiver für Studenten sein. Das zahlt sich finanziell für die Hochschule aus. Wir müssen unsere Hochschulen dringend aus dem bürokratischen Korsett des Wissenschaftsministeriums befreien. Motivation, Ideen und Spitzenleistungen gibt es nur mit mehr Freiheit und Unabhängigkeit. Deshalb soll jede Hochschule eigenständig über Finanzen, Personal, Lehrangebot und Studentenauswahl entscheiden. "Eliteuniversitäten" entstehen nicht durch Regierungsbeschlüsse am "grünen Tisch". Die Nachfrage der Studenten und die Erteilung von Aufträgen aus der Wirtschaft werden zeigen, welche Universität oder Fachhochschule im Bildungswettbewerb zur "Elite" gehört.

Weitere Informationen im Landtagswahlprogramm der FDP Sachsen.