Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
Herbst Torsten Herbst - Neue Kraft für Sachsen
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Chance auf ein Comeback des Bergbaus in Sachsen nutzen!

(15.12.2011) 

Zur heutigen von den Fraktionen der CDU/FDP-Koalition beantragten Aktuellen Debatte des Landtags "Neues Berggeschrey - Von der Tradition zur Zukunft des Bergbaus in Sachsen" erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Der Bergbau war über Jahrhunderte Garant für Wohlstand und Fortschritt auch unserer Region. Er hat die technologische Entwicklung geprägt, die Wissenschaft, die Wirtschaft und nicht zuletzt auch unsere Kultur.

In Zeiten steigender Nachfrage und somit steigender Preise von Rohstoffen wird der Bergbau in Sachsen nun wieder attraktiv: Die Deutsche Rohstoff AG erkundet beispielsweise in Geyer und Muldenhammer Zinnerzvorkommen im geschätzten Wert von 2,7 Milliarden Euro. Auch die Gewinnung von Kupfer, Molybdän, Wolfram und Flußspat erscheint lukrativ.

Die Chance auf ein Comeback des Bergbaus in Sachsen wollen wir nutzen. Und wir haben die besten Voraussetzungen dafür: Mit der Bergakademie und dem Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie haben wir in Freiberg die wissenschaftliche Kompetenz.

Aufgabe der Politik ist es nun, dieser erfreulichen Entwicklung Steine aus dem Weg zu räumen - und zu verhindern, dass ihr Steine in den Weg gelegt werden. So muss es verhindert werden, dass das Erzgebirge als eventuelles UNESCO-Welterbe zu einer Art Freilichtmuseum wird, in dem neuer Bergbau unmöglich wird.

Nicht alle politischen Kräfte ziehen dabei mit uns an einem Strang: Die Grünen beispielsweise sagen offen, dass für sie beim Thema Erzbergbau 'die Betrachtung der Risiken im Vordergrund' steht - eine für die Grünen typische Feindseligkeit gegenüber jeder Art von Fortschritt und Veränderung, die wir nicht teilen, ja nicht einmal ansatzweise verstehen.

Und schließlich müssen wir attraktive Rahmenbedingungen setzen, um potenzielle Investoren nicht zu verschrecken. Die sächsische Feldes- und Förderabgabe muss so attraktiv gestaltet sein, dass wir neue Investoren für den Bergbaustandort Sachsen gewinnen können."